LerNetz AG: Netzwerk für neue Lernmedien: Lernmedien


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Elektronische Lernmedien

Unter «elektronische Lernmedien» sammeln sich diverse Begriffe wie «E-Learning», «Computer- und Webbased Training» (CBT, WBT), «Blended Learning», «E-Collaboration» usw. Wir verstehen darunter einzig und allein den sinnvollen, ergänzenden Einsatz des Computers und des Internets zum Lernen.
Dieser Markt ist jung und unübersichtlich. Studien und «Spezialisten» dazu gibt es bereits viele - echte Erfahrungen bisher wenige.

Inhalt vor Technik
 

Unsere Haltung

Aus Sicht des LerNetz-Teams sind folgende Punkte zum Thema aus Erfahrung und Überzeugung klar:

Lernen

  • Menschliches Lernen wird immer eine individuelle Leistung bleiben. Jede(r) muss die eigene Lernstrategie nach wie vor selbst finden. Die Anforderung sich selbst zu organisieren, steigt jedoch mit neuen Medien. Ob Menschen damit sinnvoll umgehen können, wird sich erst zeigen.

Didaktische Konzepte

  • E-Learning kann nie ein Ersatz sondern immer nur eine Ergänzung im Lernprozess sein. Gefragt sind vielmehr eigentliche Lernarrangements aus elektronischen, «traditionellen» Medien und «klassischem» personalen Lernen.
  • Das elektronische Medium ermöglicht didaktisch innovative Umsetzungen, welche auch lernpsychologisch einen Schritt in die Zukunft bedeuten. Einerseits können zum Beispiel konstruktivistische Ansätze umgesetzt werden (z.B. Einsatz von Simulationen), andererseits kann die Selbstkompetenz direkt unterstützt werden. Die Gefahr von elektronischen Medien ist aber gleichzeitig ein Rückschritt in die Steinzeit: Durchblättern von Folienseiten und beantworten von Multiple-Choice-Aufgaben können den Ansprüchen nicht genügen.
  • Hierzulande ist kaum die technische Infrastruktur das Problem für den Einsatz von neuen Medien sondern die Inhalte und die Wege der Vermittlung («Transfer», «Didaktik»). Die Frage was nun mit der neuen Technologie wie gelernt werden kann und soll ist zu beantworten. Hier besteht ein starker Bedarf nach mediengerecht und pädagogisch begründet umgesetzten Lerninhalten sowie Nachholbedarf in der universitären Forschung.

Infrastruktur

  • Mit zunehmenden Übertragungskapazitäten stehen Internet-Angebote zunehmend im Vordergrund. Diese müssen sich allerdings auch als Geschäftsmodell noch durchsetzen. Hier sind innovative Lösungen gefragt und es sind Pilotprojekte, vielleicht sogar mit staatlicher Förderung, («Public Private Partnership») notwendig.

Der Markt

  • Die meisten Anbieter Elektronischer Lernmedien kommen aus dem technischen Bereich der traditionellen EDV/IT-Branche. Der didaktische Hintergrund fehlt nach wie vor weitgehend oder wird einfach zugekauft. Umfassende Lernkonzepte sind selten.

Gibt es das E-Learning-Tool?

Fahren Sie mit dem TGV von Hindelbank nach Burgdorf? Wohl kaum, denn die Vorzüge des Hochschnellzuges kommen auf dieser Strecke nicht zum Tragen. Ähnlich verhält es sich mit elektronischen Lernmedien. Eine Softwarelösung mag wohl in einen Fall überzeugen, in einem anderen Bereich hingegen ist sie zu unhandlich oder zu schwerfällig. Auch wenn es von anderen Herstellern immer wieder behauptet wird, DAS E-Learning-Tool gibt es nicht. Wir von LerNetz tragen diesem Umstand Rechnung und setzen nicht auf Standardlösungen. Vielmehr versuchen wir Produkte zu entwickeln, die auf die Bedürfnisse und Wünsche unserer Kunden zugeschnitten sind und so wirkliche Lernerfolge ermöglichen.