Alicia Hayoz
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Frauenpower verstärkt das Team

DATUM: 19. Dezember 2022

Unsere LerNetz-Crew wächst! Neu an Bord des LerNetz-Schiffes begrüssen wir Maximiliane Basile, Andrea Aebersold, Nataša Herlth und Tamia Torres.

Bunte Vielfalt ist bei LerNetz Programm: Unsere neuen Mitarbeiterinnen im Interview auf unserer Dachterrasse in Bern. (Foto: Silvan Mahler)
Bunte Vielfalt ist bei LerNetz Programm: Unsere neuen Mitarbeiterinnen im Interview auf unserer Dachterrasse in Bern. (Foto: Silvan Mahler)

Diversität ist uns wichtig. Umso mehr freuen wir uns, dass wir unser Team mit vier Frauen verstärken dürfen. Wir haben sie gefragt, wie sie ihre unterschiedlichen Kompetenzen und ihr breites Fachwissen in der Geschäftsfeldentwicklung und Projektleitung, im Design, in der Unternehmenskommunikation und in der Mediendidaktik bei uns einbringen. Lernt LerNetz, unseren selbstorganisierten Berufsalltag und die vier Frauen im Interview genauer kennen.

Maximiliane, du bist eine, die nicht lange fackelt. Wenn sich eine Gelegenheit bietet, packst du sie beim Schopf. Machst du das auch bei LerNetz so?

Maximiliane: «Gelegenheiten entstehen, wenn man analysiert, was bereits vorhanden ist, und dann das Beste daraus macht. Als Projektleiterin muss ich anhand der Zielgruppe, des Auftraggebers und des Teams die Prioritäten eines Projektes festlegen und einen möglichst grossen Mehrwert erzielen. Dabei steht bei mir immer der lernende Mensch im Zentrum. Auch in der Geschäftsfeldentwicklung ist diese Arbeitsweise für mich stimmig. Ich analysiere, in welchem Markt wir uns bewegen, mit welchen Stärken wir darin überzeugen, und welche Rolle wir einnehmen können. Daraus leite ich eine Strategie ab. Auch hier bin ich eher die, die einen Ansatz direkt in einem sinnvollen Rahmen testet, anstatt lange darüber zu diskutieren.»

Andrea, als Designerin dreht sich bei dir alles um Farben, Formen und Fonts. Was ist darüber hinaus in deiner Arbeit besonders wichtig und was ist deine Einzigartigkeit im Konzipieren und Gestalten?

Andrea: «Design ist viel mehr! Farben, Formen und Fonts sind natürlich wichtig, aber mein Ansatz ist es, einem komplexen Inhalt eine einfache Form zu geben und ihn zugänglicher zu machen. Das hat viel mit Denken, Ausprobieren, Fragen und Herausfinden zu tun. Die Aufgabe des Designs ist nicht nur eine schöne Gestaltung, sondern es bedeutet auch, sich zu überlegen, was die Ausgangslage und das Bedürfnis der Zielgruppe ist. Bei LerNetz steht für mich im Zentrum, wie die entsprechende Zielgruppe lernt. Was bewegt sie und was findet sie gut? Design fängt dort an, wo Fragen gestellt werden.»

Nataša, dein Motto lautet «Story gut. Alles gut». Wie passt das zu deiner Arbeit bei LerNetz?

Nataša: «Die Kraft von Geschichten ist faszinierend. Geschichten reissen mit und begeistern. Mit ihnen lässt sich Wissen weitergeben und eine Botschaft so verpacken, dass sie im Kopf hängen bleibt und gerne weitererzählt wird. Strategisches Storytelling erhöht die Glaubwürdigkeit einer Marke und verleiht ihr Anziehungskraft. Natürlich gehört noch viel mehr zu einer starken Marke als «nur» eine gute Geschichte. Die Markenstory muss echt sein und gelebt werden. Bei LerNetz sind die Geschichten greifbar und lebendig. Ich helfe gerne, sie auf allen Kanälen gut zu erzählen.»

Tamia, als ehemalige Lehrerin und heutige Mediendidaktikerin bei LerNetz liegt dir die Bildung besonders am Herzen. Die Digitalisierung verändert vieles im Bildungsbereich. Wie gehst du damit um?

Tamia: «Ich sehe diese Veränderungen, die im Bildungsbereich durch die Digitalisierung entstanden sind, als Chance für Lernende und für Lehrpersonen. Für mich ist das absolut positiv, weil die Digitalisierung uns zwingt zu reflektieren: Wie sinnvoll sind unsere Handlungsmuster noch oder die Art und Weise, wie wir unterrichten? Ginge es besser? LerNetz ist für mich super, weil wir hier digitale Lernmittel unterstützen, mit der Zeit gehen, viel Raum fürs Ausprobieren und die Entwicklung innovativer Ideen bekommen.»

Die soziokratische Arbeitsweise ist eine Besonderheit bei LerNetz. Wie gestaltet sich die Selbstorganisation in eurem beruflichen Alltag?

Nataša: «Ein grosser Vorteil ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit, die Innovationen ermöglicht. Alle sind auf Augenhöhe, Prozessabläufe folgen ihrer eigenen Logik, Hierarchien sind nebensächlich. Austausch, Feedback und geteiltes Wissen stehen im Vordergrund. So kommen alle weiter und es entstehen spannende Projekte.»

Andrea: «Für mich war es zu Beginn nicht ganz einfach, mich zu orientieren. Ich kann mir jedoch für alles Hilfestellungen holen, stets nachfragen und nachlesen, wie gewisse Aspekte der Selbstorganisation funktionieren. Für die Zukunft bei LerNetz verspreche ich mir Raum für Mitgestaltung.»

Maximiliane: «Als ehemalige Initiantin und Geschäftsführerin eines Startups bin ich es gewohnt, selbstorganisiert zu arbeiten und gleichzeitig auch an viele Abhängigkeiten zu denken. Bei LerNetz kann ich das gut einbringen, weil ich hier den passenden Rahmen mit den soziokratischen Regeln vorfinde. Ich finde es sehr spannend, wie LerNetz die eigene «LerNetzokratie» aufgebaut hat.»

Das Geschlechterverhältnis bei LerNetz ist nahezu ausgeglichen. Denkst du, dass LerNetz ein besonders frauenfreundliches Unternehmen ist?

Maximiliane: «LerNetz ist nicht nur ein besonders frauenfreundliches, sondern auch ein sehr familienfreundliches Unternehmen. Mit der Selbstorganisation kann ich die Arbeit gut mit der Organisation zu Hause vereinbaren. Somit ist LerNetz sehr attraktiv für Eltern.»

Andrea: «Bei LerNetz ist ein allgemeines Verständnis für Familien-Engagement vorhanden. Die Offenheit gegenüber verschiedenen Arbeits- und Lebensformen macht LerNetz in erster Linie zu einem menschenfreundlichen Unternehmen.»

Tamia: «Bereits beim Vorstellungsgespräch habe ich gespürt, dass es nicht darauf ankommt, ob ich ein Mann oder eine Frau bin und ob ich Kinder haben oder nicht haben will. Ich war Tamia mit meinen Kompetenzen, die ich mitbringe. Allgemein in der LerNetz-Kultur ist das so: Man ist einfach Mensch!»

Von links nach rechts: Andrea A., Maximiliane B., Tamia T., Nataša H. (Foto: Silvan Mahler)
Von links nach rechts: Andrea A., Maximiliane B., Tamia T., Nataša H. (Foto: Silvan Mahler)
Schoggi
Eigentlich lieben wir ja Schokolade, aber darf es auch einmal ein Cookie sein?