Manfred Kaderli
Manfred Kaderli

Manfred Kaderli

Kompetenzorientierung in ausserordentlichen Situationen

DATUM: 07. Mai 2021

Das vergangene Jahr hat auch LerNetz gezeigt, wie herausfordernd neue, unvorhergesehene Situationen sein können. Wie stark und rasch in der ausserordentlichen Pandemie-Situation neue Lösungen, Flexibilität und Toleranz gefordert sein werden, hatten wir — wie wohl viele — nicht erwartet. Umso mehr hat sich unsere Selbstorganisation mit dem Fokus auf Kompetenzorientierung, die uns auch in komplexen Situationen ermöglicht zielorientiert zu handeln, in dieser Zeit bewährt. Grund genug, die Kompetenzorientierung bei LerNetz etwas näher zu beleuchten.

Selbstorganisiert und neu auch KODE-Zertifiziert
Selbstorganisiert und neu auch KODE-Zertifiziert

Die Bedeutung des KODE-Modells für LerNetz

Ob wir zum Beispiel in einem Kundenprojekt anhand von Handlungskompetenzen gezielt Bildungsbedarf ableiten, oder als Mitarbeitende die eigenen Kompetenzen einschätzen, um daraus persönliches Entwicklungspotential abzuleiten, mit Kompetenzen beschäftigen wir uns bei LerNetz täglich. Die zunehmende Wichtigkeit von Kompetenzen in der Bildungs- und Mitarbeitendenentwicklung erfordert zum Einen ein einheitliches Verständnis des Kompetenzbegriffs und zum Anderen konkrete Anwendungsmöglichkeiten im Arbeitsalltag.

Zur Unterstützung dieses Ziels haben bei LerNetz interessierte Personen eine sogenannte KODE® und KODE-X®-Ausbildung absolviert https://www.kodekonzept.com. KODE hat uns besonders überzeugt, da es neben einem praxistauglichen Kompetenzmodell eine Methodik bietet, die dessen Transfer in den Arbeitsalltag ermöglicht. Neben einer Kompetenz-Diagnostik und -Entwicklung steht auch ein Analyseverfahren zur Messung individueller Handlungsfähigkeiten zur Verfügung. Was uns besonders gefällt: Es arbeitet mit Stärken und Potenzialen, zeigt also Chancen und Möglichkeiten auf, statt Schwächen oder Lücken.

Hilfreich war für uns auch die Unterscheidung von Wissen/Fertigkeiten, Qualifikationen und Kompetenzen. Wir stellen nämlich regelmässig fest, dass Kompetenzen mit Wissen und Fertigkeiten oder Qualifikationen gleichgesetzt werden. Kompetenzen sind aber nicht gleich Wissen, obwohl sie sich auf Fertigkeiten, Wissen und Qualifikationen gründen.

Regeln, Werte, Normen und die Gruppe beeinflussen die Anwendung der Kompetenzen.
Regeln, Werte, Normen und die Gruppe beeinflussen die Anwendung der Kompetenzen.

Gemäss Kode zeichnen sich kompetente Menschen dadurch aus, dass sie mithilfe ihres Wissens, ihrer Fertigkeiten und Fähigkeiten auch in neuen, offenen, unüberschaubaren und dynamischen Situationen selbstorganisiert und zielorientiert handeln können. Als stetig lernende Selbstorganisation sehen wir dies als ein zentrales Element. Niemand kann es wohl besser als die Eishockey-Legende «Wayne Gretzky”, er brachte es so auf den Puck, eh Punkt:

«I skate to where the puck is going to be, not where it has been.»

Uns gelingt dieses Vorhaben sicher nicht immer so gut wie Wayne Gretzky, aber wir sind ja auch keine Eishockeylegenden 😊 Wir bleiben aber dran … lernen … und meistern mit unseren Kunden regelmässig unüberschaubare und dynamische Situationen!

Rück- und Ausblick unseres selbstorganisierten und neu auch KODE zertifizierten Teams

Seit der erfolgreichen Zertifizierung von LerNetz als KODE-Berater setzen wir KODE gezielt intern bei unseren Mitarbeitenden ein. Das persönliche Kompetenzprofil bildet die Basis für die Definition individueller, konkreter Entwicklungsziele. Diese tragen wesentlich dazu bei, die eigene Kompetenzentwicklung im Arbeitsalltag voranzutreiben. Bei der Durchführung von einigen wenigen KODE-Auswertungen für externe Organisationen haben wir ebenfalls positive Erfahrungen gemacht. Die vertiefte Auseinandersetzung mit Kompetenzmodellen hat uns intern wie extern weitergebracht. Wir bleiben unserer Kompetenzorientierung treu!

Ein grosses DANKE an Malte Ostenhagen, der uns das Wissen um KODE gepaart mit seiner langjährigen Erfahrung im Einsatz von KODE in Unternehmen erfolgreich weitergegeben hat.

Schoggi
Eigentlich lieben wir ja Schokolade, aber darf es auch einmal ein Cookie sein?