
Yanik Wermuth
Remote Arbeiten im Ausland – ein Erfahrungsbericht
DATUM: 30. Oktober 2023
LerNetz ermöglicht Lernerlebnisse. Nicht nur für Auftraggebende, sondern auch für die Mitarbeitenden — wie Simona. Unsere Designerin äusserte im Winter 2021 den Wunsch, fünf Monate in Amsterdam zu wohnen und von dort aus für LerNetz zu arbeiten. Mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert war und welche Erfahrungen sie gemacht hat, teilt sie uns im folgenden Beitrag mit.

Meine Arbeit als Designerin bei LerNetz begann ich zwischen den beiden Covid-Lockdowns. Ich lernte dabei nicht nur, mich in einem selbstorganisierten Unternehmen zu orientieren, schnell nutzte ich auch die unterschiedlichsten Tools, um den räumlichen Abstand digital zu überbrücken. Meine Kolleginnen und Kollegen, Kundinnen und Kunden traf ich lange Zeit nur via Bildschirm.
«Remote remote» Arbeiten
Diese neuen Formen von Zusammenarbeit können herausfordernd sein, sie eröffnen aber auch neue Chancen. So wuchs in mir eine Idee: Was wäre, wenn ich nicht nur remote von meinem Wohnzimmer aus arbeiten würde, sondern sozusagen «remote remote» gleich von einem ganz anderen Ort in der Welt aus?
In einem anderen Unternehmen wäre ich mit dieser Idee zur Führungsperson gelangt, um deren Einwilligung für mein Projekt einzuholen. Bei LerNetz hingegen, habe ich mich mangels Chefetage mit meinen Mitarbeitenden über die Umsetzbarkeit des Vorhabens ausgetauscht. Dabei ging es konkret darum, ob und wie ich — auch als Teil unterschiedlicher Projektteams — meine Arbeit aus der Ferne organisieren kann. Es lag in meiner Verantwortung, meine Idee in die Tat umzusetzen. Solange ich meine Projekte weiterbearbeite, die Zusammenarbeit und Kommunikation aus der Entfernung funktioniert und die Projektmitarbeitenden keine Einwände haben, stand dem Projekt «remote remote arbeiten» nichts im Wege.
Umzug nach Amsterdam: Ein Homeoffice-Abenteuer
Und so kam es, dass ich im September 2022 mit meinem Homeoffice-Setup für fünf Monate nach Amsterdam umzog. Dies war der Beginn einer spannenden Erfahrung. Dabei funktionierte vieles auf Anhieb nicht so reibungslos, wie ich es mir vorgestellt hatte. Vor Ort war ich manchmal überrascht, musste umorganisieren und justieren. Denn trotz sorgfältiger Vorbereitung lässt sich nicht alles planen. In meinen Augen ist es jedoch genau diese Unvorhersehbarkeit, die eine Veränderung so reizvoll und bereichernd macht.
Dankbar für dieses Lernerlebnis
Die Erfahrung aus dem Ausland zu arbeiten, kann ich nur empfehlen — ich habe viel über mich und über die Art, wie ich am besten arbeite, gelernt und schätze nun Dinge im Arbeitsalltag, die ich zuvor nicht bewusst wahrgenommen habe. Ich bin dankbar für das unterstützende Umfeld bei LerNetz, meine Teams, unsere Kundinnen und Kunden, die mir diese Erfahrung ermöglicht haben. Wenn auch du dir vorstellen kannst, «remote remote» zu arbeiten, möchte ich dir 5 Tipps zur Vorbereitung und konkreten Umsetzung mitgeben.
Simonas 5 Tipps





Falls auch du oder deine Arbeitnehmenden mit dem Gedanken spielen, eine Workation/Arbeitsauslandsaufenthalt zu machen und du Unterstützung brauchst, darfst du dich gerne bei mir, Yanik Wermuth oder auch bei den Spezialistinnen und Spezialisten von pack&work melden.